Hola, meine treuen Blogleser!
(Ja, ich schätze euch wirklich ;-), Nerds brauchen diese Form von Anerkennung.)
Tjoa, wo soll ich bloss anfangen? Beginnen wir mit non-nerd Stuff und steigern uns langsam. Gut, nach Bregenz bin ich, wie die meisten ausgezeichneten Turnierspieler in ein grosses Loch gefallen. Wie soll ich die Varianz bloss nochmal so schlagen? Deshalb hab ich die Fluch ergriffen. Eingestiegen in das schicke Familienauto der Eltern meiner Freundin und ab ins Wallis. Weit weg von jeglichem Pokerstress, kann man die reine, rauchfreie Alpenluft geniessen. Abgesehen von einigen Stürzen hat mir die Woche sehr gut getan. Erholung pur von meinen Anstrengungen als Zwischenjahrsarbeitslosermöchtegernpokerspieler der von seinen Eltern lebt. Skifahren rockt einfach.
Nach so viel Real Life hatte ich wieder richtig Lust auf Poker. Deshalb hab ich mich auch gleich für ein 250+50 live Tourney in Pratteln angemeldet, tja was solls, busto bei nem 3 Barrelbluff auf blank Flop, Turn and River. Ich Spewbox. Dafür hat Dino, eine Box anderer Art, das Turnier gleich gewonnen. Ich hatte meine 40% also gut angelegt :D. Nachdem ich gebusted war, hab ich mit meinen neun Tischen auf PartyPoker (Dino hatte seinen Laptop dabei) die Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Ich hab mich selbst gefragt, wie ich bei so vielen Tischen eigentlich noch mitkomme. Tja, Nerd halt.
Gestern gings dann zu Other Poker, ich war das erste Mal da.
Kurer Vergleich Pratteln (Pokerfeever)/Other Poker (Basel):
Pratteln:
- zum Teil laaaaangsame Dealer
- nicht rauchfrei
- unbequeme Stühle
- seichte Payout Structure
+ sehr gute Verpflegung
+ zusätzliche Spielemöglichkeitn (Bowling etc)
+ Registrierung auf buyin.ch
Basel:
- versteckte Location
- sicke Payout Structure
- eigene Registrierungssoftware
-/+ Verpflegung vorhanden
+ gute Dealer
+ RAUCHFREI
+ sehr bequeme Stühle
+ die geilsten Tische die ich je gesehen hab
Fazit; wer in der Umgebung Basel pokern will, sollte meiner Meinung nach bei Other Poker spielen, der grösste Vorteil liegt dabei bei den Stühlen, den Tischen und der rauchfreiheit. Zudem sind die Dealer besser und die Atmosphäre ist familiärer.
Zurück zu mir; ich hatte vergessen nachzuschauen wo der Veranstaltungsort genau liegt. Als Nerd bin ich seit kurzer Zeit in Besitz eines technischen Spielzeugs, dass seinen Wert etwa so schnell verliert wie die UBS Aktien. Genau, dem Iphone. Aber echt ein Wunderding, das smarte phone. Trotz meiner Vergangenheit als langjähriger Apple-Kritiker, Apple-Fanboy-Verabscheuer und Apple-Meider, muss ich sagen, dass das Iphone meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Schade, ich hätte mich bei einer alfälligen Enttäuschung (die ich eigentlich fast schon erhofft hatte) wieder einmal fröhlich über Apple's Unfähigkeit auslassen können. Aber leider kam es nicht dazu. Ich hatte schon einige Handy's und Pocket PCs und das Iphone schlägt sie alle. Nicht aufgrund der Funtionsvielfältigkeit, nein, sondern aufgrund der unglaublich guten Bedienung. Die Menüs sind übersichtlich gestaltet, die Bedienung ist intuitiv und die Software funktioniert einwandfrei. Echt nice, das Ding.
Soooo, jetzt hab ich wohl den Faden verloren. Auf jeden Fall hab ich dann das Iphone gezückt, dass mich, wie ein Kompass, zum Pokertisch geleitet hat. Das Turnier hatte ne ziemlich Turbostruktur, aber ich konnte alle Flips gewinnen. Schlussendlich sass ich zuletzt am Tisch. Hinter mir war der Weg mit Bustouts gepflastert. Nur ein Türke wollte sich nicht mit seinem Tod zufriedengeben und hat geschlagene drei Minuten im Zeugs rumgeschriehen. Unterhaltsam wars ja :D. Nach dem grandiosen Sieg bin ich jetzt Führender im Swiss Rangking.
So far, euer Phil Hallmuth - the Pokerbrett
Donnerstag, 12. März 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
Fische, Luckboxes und 5k Platten - CAPT Bregenz
Hola!
Sooo, jetzt werd ich hier mal meinen angekündigten Blog über unseren Ausflug nach Dornbirn und Bregenz nachliefern. Ein paar Themen schon im Voraus: etwas going broke, HU spielen leicht gemacht und no Handhistories inside.
Gut, nach dieser knappen und wahnsinnig aufschlussreichen Einführung gehts ans Eingemachte. Am Freitag Nachmittag gings los. Zuerst aber musste ich meine ganzen Kleider in den Koffer bringen. Aber was macht man denn, wenn die Kleider frisch aus der Waschmaschine kommen und man noch nie etwas zusammengefaltet hat? Genau. Lernen zu falten. Wie beim Pokern. Also, ran an die allwissende Maschine in meinem Schlafzimmer und ins World Wide Web. Siehe da. Ich bin nicht der einzige der Hemden, Pullis und T-Shirts nicht zusammenlegen kann. Nach einigen Minuten hatte ich endlich auch diese Real Life Hürde bewältigt, alles lag fein säuberlich zusammengelegt im Koffer. Blieb nur noch eine Ungewissheit. Wie bindet man eine Krawatte? Erneut den grössten Wissenspool der Menschheit gefragt und im Nu erhalte ich dutzende von Antworten. Ich probiere zwei Knöpfe aus und komme zum Schluss, dass der halbe Windsor zwar kompliziert tönt, aber weniger gut aussieht als der simple Doppelknopf. Vermutlich hatte ich zu wenig Skill, denn schliesslich hat mir Paxinor diese Line empfohlen.
Koffer zugemacht, Gepäck im Auto verstaut und auf gings Richtung Bahnhof via Abschied bei Freundin und Schwester. Von Basel nach Zürich waren von7 und ich alleine und anstatt uns von unserem Stress zu erholen haben wir begonnen Heads Up auf seinem Laptop zu spielen. Informatiker von Beruf, hat von7thal ein kleines, feines Programm geschrieben, das für bis zu vier Leute Karten gibt. Die Chips mussten dabei allerdings auf der Tastatur platznehmen, auf den Bildern seht ihr wie's funktioniert.
Gut, von7 geownt, in Zürich angekommen und in den Speisewagen eingestiegen. Der glänzte durch seine hervorragende Salatsauce (...not!). Naja, die zwei Stunden waren dank unserem Nerdgeplapper schnell vorbei und wir kamen in Dornbirn an. Schnee! Wow, mit dem rechnet ein sonnenscheuer Nerd nicht, knapp bekleidet hüpften wir ins Taxi. Das Hotel war klein, aber genügte völlig. Das CCC war soweit in Ordnung. Verspätet kam auch Waedi mit dem PKW an. Er übernachtete dann bei Yrrsin im Zimmer und wurde dementsprechend vom Hotelpersonal aufgescheucht, als diese die beiden Langschläfer aus ihrem Zimmer katapultieren wollten. Yrrsin alias Stefan und ich hatten nach so nem langen Schönheitsschlaf wieder Lust aufs Zocken, ab gings ins CCC. Da Tobias alias von7 am Sonntagmorgen um 6:40 abreiste, haben wir die letzte Stunde HU im Bett gespielt. NE! Nicht, dass was ihr jetz vermutet, obwohl ich ziemlich rumgespewed hab. Na gut, somit konnte er sich wenigstens das Taxi leisten. Am Sonntag war ich dann allein und musste den Transfer von Dornbirn nach Bregenz in Angriff nehmen. Koffer gepackt und ab ins Card Casino, danach ins Taxi und schlussendlich mit dem Zug nach Bregenz.
Das Hotel war klein, aber fein. Das Casino hingegen war gross und aufgrund dieser für uns schier unglaublichen Grösse hab ich, vor lauter Kinnlade halten, Stefan zuerst fast übersehen. Aber alles gut gegangen, ab an die Cashgame Tables. - Verdammt. - Extremst hässliche Pokerchips warteten darauf gegen unser schönes Papiergeld gewechselt zu werden. Nach dem ersten Schock haben wir uns aber beruhigt und an den 2/4 Table rangesessen. Das Game war die ganzen Tage supersoft, vermutlich auf allen Stakes.
Witzig; einer der die PCA letztes Jahr gewonnen hatte sass bei uns am Tisch, es war das erste Mal, dass ich einen über 50 jährigen italienischen Livepokerpro habe LOLL sagen hören. Sowas ist echt einmalig, Stefan und ich hatten am nächsten Morgen noch Muskelkater aufgrund unserer Lacheskapaden ;-).
Am Montag stand dann das 200er an. Stefan und ich hatten aber noch ziemlichen Hunger. Auf die Warteliste gesetzt und ab ins gutbürgerliche Speiserestaurant um die Ecke. Nach Speis und Trank gings zurück ins Vergnügen.
LETZTER AUFRUF FÜR MEIER! Dröhnte es aus den Speaker. Yes, ship it. Noch ein Platz bekommen beim 200er, hat sich allein schon aufgrund der viel schöneren Tourney Chips gelohnt. Stefan kam gleich nach mir an die Tables. Ich bin dann relativ früh gebustet, fast broke gegangen im Cashgame und hab dann gerailbirdet für die letzten paar Stunden. Das Resultat meiner Unterstützung ist hinlänglich bekannt. Dritter im grössten Tourney dass Bregenz je ausgetragen hat.
Nach diesem nicen dritten Platz von Stefan bekam ich dann auch die erste 5k Platte meines Lebens zu Gesicht, verdammt, so eine wollte ich auch. Da wir 10% geswapt haben bekam ich immerhin 800 Euro Gewinnbeteiligung.
Nach diese fulminanten Cash begannen wird weitreichende Gedankengänge zu spinnen. Was sollen wir mit dem Geld machen im Falle eines Sieges beim 800er? Nach einigen lustlosen Argumentation haben wird das Thema dann sein lassen. Zuerst müsse er es gewinnen hab ich gesagt und schief gegrinst. Träumen darf man immer.
Nach ausgiebigem Schlaf haben wir dann abgemacht, dass Stefan micht zur Hälfte stacked und ich 10% von ihm share. Vorbei an der gesamten deutschen Live Poker Prominenz und einer Horde Schweizer vorbeigeschlendert, jeweils mit wissendem Kopfnicken (man kennt sich ja), machten wir uns auf zur Turnierregistrierung. Da ich nahezu broke war, war dieses Turnier meine letzte Hoffnung. Nach kurzen zwei Stunden waren meine Hoffnungen zerstört. Ich war fast broke. Puhh... hoffentlich nachher online Chasgame am Laptop. Notebook ausgepackt, angemacht und dann: Legen sie die Windows Vista CD ein um das Betriebssystem zu reparieren. Na toll. Ich MUSS cashen. Sonst konnt ich nachher stundenlang den Rouletteflippaments zuschauen.
Knapp in die Pause gerettet und ab ins Restaurant. Mhmmmmm Felchenfillet aus dem Bodensee. Ich hab in den paar Tagen sowieso fast nur Fisch gegessen ;-). Dann beim Zahlen passierts, "Wie vill ischs Buyin?". Omg supernerd.
Kurz Hoffnung getankt aber dann kam das Aus: QQ im Big Blind. Middle Position limpt, ich shippe all meine Chips rein. Dealer dealt den Flop. A72. Er hat gemeint ich shippe blind jeden Flop. Na toll. Der andere turnt Kings. Oke, busto, aber schon oke, er hätte pre eh gecallt. Turn Q. Niiiiice. Dann noch ausgiebigen Dank eingeheimst für mein faires Vorgehen. Selbstvertrauen voll da, Hemd aufgeknüpft, Golser böse angestarrt und auf Platz 5 geshipped. Wie geil war das denn, Stefan und ich konnten nicht mehr vor lauter Lachen und Happiness, dass der Ausflug so nice geendet hat und wir beide am Final Table gelandet sind, nach zwei Monaten in denens nur down ging.
Ab an die Bar, Besim Hot's angebotenen, getunten Audi TT für die Heimreise abgelehnt, ausgiebig gefeiert, ins Hotel, ab ins Taxi und wieder zurück in die Luckboxheimat ;-). Grats an Stefan, dass er die Typen geownt hat! :D
War echt ne tolle Erfahrung und gerne mal wieder ;-) btw mein grösster Trny Cash. Pics folgen. Nur noch ein finaler Gedanke: Bist du deppert!
Zur Belegung:
http://www.pokerfirma.de/category/live-blog/capt-bregenz-2009/e-200-no-limit-holdem-23022009
http://www.pokerfirma.de/category/live-blog/capt-bregenz-2009/e-800-no-limit-holdem-24022009
http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/6192/Stefan+Huber+siegt+bei+der+Casinos+Austria+Poker+Tour+in+Bregenz
http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/6187/Casinos+Austria+Poker+Tour+in+Bregenz+-+Der+Boom+h%C3%A4lt+an
http://www.pokerfirma.de/news/schweizer-invasion-in-bregenz/11268
http://www.pokeraction.info/home/news/poker-news/article/stefan-huber-gewinnt-den-EUR800er-event-in-bregenz.html
Sooo, jetzt werd ich hier mal meinen angekündigten Blog über unseren Ausflug nach Dornbirn und Bregenz nachliefern. Ein paar Themen schon im Voraus: etwas going broke, HU spielen leicht gemacht und no Handhistories inside.
Gut, nach dieser knappen und wahnsinnig aufschlussreichen Einführung gehts ans Eingemachte. Am Freitag Nachmittag gings los. Zuerst aber musste ich meine ganzen Kleider in den Koffer bringen. Aber was macht man denn, wenn die Kleider frisch aus der Waschmaschine kommen und man noch nie etwas zusammengefaltet hat? Genau. Lernen zu falten. Wie beim Pokern. Also, ran an die allwissende Maschine in meinem Schlafzimmer und ins World Wide Web. Siehe da. Ich bin nicht der einzige der Hemden, Pullis und T-Shirts nicht zusammenlegen kann. Nach einigen Minuten hatte ich endlich auch diese Real Life Hürde bewältigt, alles lag fein säuberlich zusammengelegt im Koffer. Blieb nur noch eine Ungewissheit. Wie bindet man eine Krawatte? Erneut den grössten Wissenspool der Menschheit gefragt und im Nu erhalte ich dutzende von Antworten. Ich probiere zwei Knöpfe aus und komme zum Schluss, dass der halbe Windsor zwar kompliziert tönt, aber weniger gut aussieht als der simple Doppelknopf. Vermutlich hatte ich zu wenig Skill, denn schliesslich hat mir Paxinor diese Line empfohlen.
Koffer zugemacht, Gepäck im Auto verstaut und auf gings Richtung Bahnhof via Abschied bei Freundin und Schwester. Von Basel nach Zürich waren von7 und ich alleine und anstatt uns von unserem Stress zu erholen haben wir begonnen Heads Up auf seinem Laptop zu spielen. Informatiker von Beruf, hat von7thal ein kleines, feines Programm geschrieben, das für bis zu vier Leute Karten gibt. Die Chips mussten dabei allerdings auf der Tastatur platznehmen, auf den Bildern seht ihr wie's funktioniert.
Gut, von7 geownt, in Zürich angekommen und in den Speisewagen eingestiegen. Der glänzte durch seine hervorragende Salatsauce (...not!). Naja, die zwei Stunden waren dank unserem Nerdgeplapper schnell vorbei und wir kamen in Dornbirn an. Schnee! Wow, mit dem rechnet ein sonnenscheuer Nerd nicht, knapp bekleidet hüpften wir ins Taxi. Das Hotel war klein, aber genügte völlig. Das CCC war soweit in Ordnung. Verspätet kam auch Waedi mit dem PKW an. Er übernachtete dann bei Yrrsin im Zimmer und wurde dementsprechend vom Hotelpersonal aufgescheucht, als diese die beiden Langschläfer aus ihrem Zimmer katapultieren wollten. Yrrsin alias Stefan und ich hatten nach so nem langen Schönheitsschlaf wieder Lust aufs Zocken, ab gings ins CCC. Da Tobias alias von7 am Sonntagmorgen um 6:40 abreiste, haben wir die letzte Stunde HU im Bett gespielt. NE! Nicht, dass was ihr jetz vermutet, obwohl ich ziemlich rumgespewed hab. Na gut, somit konnte er sich wenigstens das Taxi leisten. Am Sonntag war ich dann allein und musste den Transfer von Dornbirn nach Bregenz in Angriff nehmen. Koffer gepackt und ab ins Card Casino, danach ins Taxi und schlussendlich mit dem Zug nach Bregenz.
Das Hotel war klein, aber fein. Das Casino hingegen war gross und aufgrund dieser für uns schier unglaublichen Grösse hab ich, vor lauter Kinnlade halten, Stefan zuerst fast übersehen. Aber alles gut gegangen, ab an die Cashgame Tables. - Verdammt. - Extremst hässliche Pokerchips warteten darauf gegen unser schönes Papiergeld gewechselt zu werden. Nach dem ersten Schock haben wir uns aber beruhigt und an den 2/4 Table rangesessen. Das Game war die ganzen Tage supersoft, vermutlich auf allen Stakes.
Witzig; einer der die PCA letztes Jahr gewonnen hatte sass bei uns am Tisch, es war das erste Mal, dass ich einen über 50 jährigen italienischen Livepokerpro habe LOLL sagen hören. Sowas ist echt einmalig, Stefan und ich hatten am nächsten Morgen noch Muskelkater aufgrund unserer Lacheskapaden ;-).
Am Montag stand dann das 200er an. Stefan und ich hatten aber noch ziemlichen Hunger. Auf die Warteliste gesetzt und ab ins gutbürgerliche Speiserestaurant um die Ecke. Nach Speis und Trank gings zurück ins Vergnügen.
LETZTER AUFRUF FÜR MEIER! Dröhnte es aus den Speaker. Yes, ship it. Noch ein Platz bekommen beim 200er, hat sich allein schon aufgrund der viel schöneren Tourney Chips gelohnt. Stefan kam gleich nach mir an die Tables. Ich bin dann relativ früh gebustet, fast broke gegangen im Cashgame und hab dann gerailbirdet für die letzten paar Stunden. Das Resultat meiner Unterstützung ist hinlänglich bekannt. Dritter im grössten Tourney dass Bregenz je ausgetragen hat.
Nach diesem nicen dritten Platz von Stefan bekam ich dann auch die erste 5k Platte meines Lebens zu Gesicht, verdammt, so eine wollte ich auch. Da wir 10% geswapt haben bekam ich immerhin 800 Euro Gewinnbeteiligung.
Nach diese fulminanten Cash begannen wird weitreichende Gedankengänge zu spinnen. Was sollen wir mit dem Geld machen im Falle eines Sieges beim 800er? Nach einigen lustlosen Argumentation haben wird das Thema dann sein lassen. Zuerst müsse er es gewinnen hab ich gesagt und schief gegrinst. Träumen darf man immer.
Nach ausgiebigem Schlaf haben wir dann abgemacht, dass Stefan micht zur Hälfte stacked und ich 10% von ihm share. Vorbei an der gesamten deutschen Live Poker Prominenz und einer Horde Schweizer vorbeigeschlendert, jeweils mit wissendem Kopfnicken (man kennt sich ja), machten wir uns auf zur Turnierregistrierung. Da ich nahezu broke war, war dieses Turnier meine letzte Hoffnung. Nach kurzen zwei Stunden waren meine Hoffnungen zerstört. Ich war fast broke. Puhh... hoffentlich nachher online Chasgame am Laptop. Notebook ausgepackt, angemacht und dann: Legen sie die Windows Vista CD ein um das Betriebssystem zu reparieren. Na toll. Ich MUSS cashen. Sonst konnt ich nachher stundenlang den Rouletteflippaments zuschauen.
Knapp in die Pause gerettet und ab ins Restaurant. Mhmmmmm Felchenfillet aus dem Bodensee. Ich hab in den paar Tagen sowieso fast nur Fisch gegessen ;-). Dann beim Zahlen passierts, "Wie vill ischs Buyin?". Omg supernerd.
Kurz Hoffnung getankt aber dann kam das Aus: QQ im Big Blind. Middle Position limpt, ich shippe all meine Chips rein. Dealer dealt den Flop. A72. Er hat gemeint ich shippe blind jeden Flop. Na toll. Der andere turnt Kings. Oke, busto, aber schon oke, er hätte pre eh gecallt. Turn Q. Niiiiice. Dann noch ausgiebigen Dank eingeheimst für mein faires Vorgehen. Selbstvertrauen voll da, Hemd aufgeknüpft, Golser böse angestarrt und auf Platz 5 geshipped. Wie geil war das denn, Stefan und ich konnten nicht mehr vor lauter Lachen und Happiness, dass der Ausflug so nice geendet hat und wir beide am Final Table gelandet sind, nach zwei Monaten in denens nur down ging.
Ab an die Bar, Besim Hot's angebotenen, getunten Audi TT für die Heimreise abgelehnt, ausgiebig gefeiert, ins Hotel, ab ins Taxi und wieder zurück in die Luckboxheimat ;-). Grats an Stefan, dass er die Typen geownt hat! :D
War echt ne tolle Erfahrung und gerne mal wieder ;-) btw mein grösster Trny Cash. Pics folgen. Nur noch ein finaler Gedanke: Bist du deppert!
Zur Belegung:
http://www.pokerfirma.de/category/live-blog/capt-bregenz-2009/e-200-no-limit-holdem-23022009
http://www.pokerfirma.de/category/live-blog/capt-bregenz-2009/e-800-no-limit-holdem-24022009
http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/6192/Stefan+Huber+siegt+bei+der+Casinos+Austria+Poker+Tour+in+Bregenz
http://www.pokerolymp.de/articles/show/news/6187/Casinos+Austria+Poker+Tour+in+Bregenz+-+Der+Boom+h%C3%A4lt+an
http://www.pokerfirma.de/news/schweizer-invasion-in-bregenz/11268
http://www.pokeraction.info/home/news/poker-news/article/stefan-huber-gewinnt-den-EUR800er-event-in-bregenz.html
Donnerstag, 19. Februar 2009
I am so bad at running good
Heute war wieder mal ein ganz normaler Tag im Leben eines arbeitslosen, spielsüchtigen Nerds. Nach 15 Stunden Schlaf stand ich gemütlich irgendwann zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf und mampfte erst mal genüsslich eine Tafel Schoggi. Danach gings ans - logo - Grrrrrrinden. Zu dumm, dass armi schon am grinden war und ich nicht mit ihm an die Tische darf. Aber gibt ja noch genug Fische. So far, so good.
Danach haben armi und ich eine meiner Sessions reviewt. Das gibts sogar auf Video, schauts euch an:
Link
oder:
http://rapidshare.com/files/199813262/nl200_armi_and_dino.wmv.html
(kann so far nur 10 mal heruntergeladen werden. ich versuchs, noch anders zu hosten)
Danach hab ich irgendwas getan, woran ich mich jetzt aber nicht mehr erinnern kann. Wahrscheinlich gegessen, geschlafen oder gegrindet. Was würde mir denn sonst einfallen? Im Laufe des Nachmittags rief mich dann eine "Unbekannte Nummer" an. Ich nehme ab, und wer war dran? "Hellou talentdinouu, thiis iis (some asian slut) from titan poker" und wollte wissen, wieso ich mich schon so lange nicht mehr eingeloggt habe. Am liebsten hätte ich sie angeschrieen: WEIL ICH FUCKING HUGE PECH HAB, FAST BROKE BIN UND KEIN BOCK HAB, MEINE LETZTEN PAAR KRÖTEN AUF EURER MÜLLSOFTWARE ZU VERDONKEN! Ich beliess es aber dann bei "muss viel lernen".
Es brach der Abend an und dieser Abend sollte ein besonderer werden. DonTom lud mich zu einem Turnier in einem Basler Pokerclub ein. Ja, ich gammliger, unrasierter und ständig nervös zuckender Nerd sollte mich unter normale Leute begeben und möglicherweise sogar soziale Kontakte knüpfen, aber wir wollen ja mal nicht zu weit greifen.
Das Turnier war 20 + 5 franken. Ich fand schnell heraus, für was man die 5 zusäztlichen $ bezahlt: Fürs Entertainment. Fishgetummel vom allerfeinsten. "Also AK priiflop allin spile find iiich efach nöd guet, da verlüürt me immer" oder "häsch en fläsch?" waren die absoluten Renner. Am witzigsten finde ich Fische, die andere Fische dumm anmachen, weil die anderen Fische duseligerweise ein korrektes play hingelegt und damit die ersten Fische geownt haben.
Und noch ein ungeschriebenes Gesetz des Live-Poker musste ich hart lernen: Leute mit Brüsten, die geschminkt sind, haben immer Recht, komme was wolle.
Ich selbst habe 2 Stunden auf QQ gewartet, pre 15BB geshippt weil ich genau wusste, dass der Fisch sich in einen Call hineinlevelt. Er callte mit 55 und suckt aus.
So, wieder zu Hause, erst mal grinden. Dieser Monat ist so ziemlich einer der Schlimmsten, die ich je hatte. Ich weiss, ich sage das jeden Monat, aber dieser hats einfach in sich. Allein in den all-ins runne ich über 1900BB unter EV:

So und euch wünsch ich mehr luck als mir, ich geh jetzt schlafen.
Danach haben armi und ich eine meiner Sessions reviewt. Das gibts sogar auf Video, schauts euch an:
Link
oder:
http://rapidshare.com/files/199813262/nl200_armi_and_dino.wmv.html
(kann so far nur 10 mal heruntergeladen werden. ich versuchs, noch anders zu hosten)
Danach hab ich irgendwas getan, woran ich mich jetzt aber nicht mehr erinnern kann. Wahrscheinlich gegessen, geschlafen oder gegrindet. Was würde mir denn sonst einfallen? Im Laufe des Nachmittags rief mich dann eine "Unbekannte Nummer" an. Ich nehme ab, und wer war dran? "Hellou talentdinouu, thiis iis (some asian slut) from titan poker" und wollte wissen, wieso ich mich schon so lange nicht mehr eingeloggt habe. Am liebsten hätte ich sie angeschrieen: WEIL ICH FUCKING HUGE PECH HAB, FAST BROKE BIN UND KEIN BOCK HAB, MEINE LETZTEN PAAR KRÖTEN AUF EURER MÜLLSOFTWARE ZU VERDONKEN! Ich beliess es aber dann bei "muss viel lernen".
Es brach der Abend an und dieser Abend sollte ein besonderer werden. DonTom lud mich zu einem Turnier in einem Basler Pokerclub ein. Ja, ich gammliger, unrasierter und ständig nervös zuckender Nerd sollte mich unter normale Leute begeben und möglicherweise sogar soziale Kontakte knüpfen, aber wir wollen ja mal nicht zu weit greifen.
Das Turnier war 20 + 5 franken. Ich fand schnell heraus, für was man die 5 zusäztlichen $ bezahlt: Fürs Entertainment. Fishgetummel vom allerfeinsten. "Also AK priiflop allin spile find iiich efach nöd guet, da verlüürt me immer" oder "häsch en fläsch?" waren die absoluten Renner. Am witzigsten finde ich Fische, die andere Fische dumm anmachen, weil die anderen Fische duseligerweise ein korrektes play hingelegt und damit die ersten Fische geownt haben.
Und noch ein ungeschriebenes Gesetz des Live-Poker musste ich hart lernen: Leute mit Brüsten, die geschminkt sind, haben immer Recht, komme was wolle.
Ich selbst habe 2 Stunden auf QQ gewartet, pre 15BB geshippt weil ich genau wusste, dass der Fisch sich in einen Call hineinlevelt. Er callte mit 55 und suckt aus.
So, wieder zu Hause, erst mal grinden. Dieser Monat ist so ziemlich einer der Schlimmsten, die ich je hatte. Ich weiss, ich sage das jeden Monat, aber dieser hats einfach in sich. Allein in den all-ins runne ich über 1900BB unter EV:

So und euch wünsch ich mehr luck als mir, ich geh jetzt schlafen.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Samstag, 7. Februar 2009
I haz made a Party Table Layout
Seit dem neuen Update funktionieren die alten eigenen Layouts nicht mehr, daher hab ich mir selbst eins zusammengebastelt:

Die Cardbacks sind hellgelb, da ich ab und an mal übersehe, wenn neben mir und dem Fisch noch irgend ein RandomTAG im Pot ist (und sag mir keiner, das sei ihm noch nie passiert ;) ) und ja, ich weiss, dass das Blau gay aussieht, aber ich finds angenehm. Viele bunte Farben verwirren mich zu sehr =)
Wers haben will:

Die Cardbacks sind hellgelb, da ich ab und an mal übersehe, wenn neben mir und dem Fisch noch irgend ein RandomTAG im Pot ist (und sag mir keiner, das sei ihm noch nie passiert ;) ) und ja, ich weiss, dass das Blau gay aussieht, aber ich finds angenehm. Viele bunte Farben verwirren mich zu sehr =)
Wers haben will:
Mittwoch, 28. Januar 2009
Online nerd auf Abwegen ;-)
Hola!
Ich schreib hier nen kurzen, hoffentlich dezent lustigen Bericht über meinen Tag ;-). Also für alle die jetzt hier aufhören wollen, ihr hab mir ein verdammtes SUCKOUT verpasst! So, jetzt hab ichs euch gegeben. So teilen Nerds aus. ;-)
Gut, wo soll ich anfangen. Den Morgen hab ich mehr oder minder verpennt, da ich dringenst Schlaf nachholen musste. Mittags gings dann zum vereinbarten Termin, der meine Zukunft entscheiden sollte. Zum Berufsberater meines Vertrauens. Jajaja blablabla, Berufsberater sind eh alle scheisse. Denkste; meiner ist n'Waschechter Highroller Berufsberater. Genau, den kann ich mir, in Wirklichkeit berappens meine Eltern, nämlich leisten. So, 2:0 für mich. Beim Laufbahnberater angekommen gings los mit der Entscheidungsfindung. Und es kam was wirklich Grundsolides dabei raus; ich werde, achtung, jetzt kommts, BWL in Basel studieren. Was für Mut zur Entscheidungsfindung. Da kann ich sogar noch von Mama profitieren. Naja, ich bin damit zufrienden und freue mich schon aufs Studium ;-). So, jetzt hab ich aber ziemlich viel aus meinem Real Life Nerdkästchen geplaudert.
Aber ob ihrs glaubt oder nicht, es gibt sogar noch mehr als ne alles bestimmende Zukunftsentscheidung. Am selben Tag gab es noch eine Entscheidung, die meine Zukunft auf ihre ganz eigene Weise beeinflussen wird. Sie wird nämlich jede Nacht mit mir das Bett teilen. Genau, eine bequeme, langlebige und hochqualitative Matraze. Da mein Vater und ich, irgendwen muss man ja als Real life Noob im Schlepptau haben, noch ne Ewigkeit warten mussten bis unser Nerdevent anfängt, haben wir uns, zweckgerichtet wie wir sind, den Möbelauslagen im Ikea angenommen. Und siehe da, zwei sich wirklich gut anfühlende, mit Federkern gefüllte Schlafunterlagen.
Doch dass sollte noch nicht das Ende meiner Real life Erlebnisse sein, nein, ich hab mir sogar noch was Sinnvolles geleistet. Ich bin, vom monetären Standpunkt betrachtet, ne ziemlich Real life Nit. Aber heute hab ich mir neben ner Schnellimbisspizza und dem Anruf eines PartyPoker Mitarbeiters (wtf, wieso ruft der mich an?!), noch was richtig Grosses geleistet. Nämlich ne ultrabequeme Laptopunterlage für überall. Zweckentfremdet und sinnlos teuer, aber zweifellos aussergewöhnlich und von äusserst geringem Nutzen; siehe Bild http://www.ikea.com/ch/de/catalog/products/10086654
Gut, jetzt bin ich aber wirklich fertig mit meinem, zugegebenermassen zweifelhaft gehaltvollen, "Echtleben"-Geplapper. Es war nämlich schon 19:30, Zeit für den Turnierbeginn eines Swissranking Events in Pratteln. Ihr denkt das Swissranking ist nur was für die Genitalreinigung? Ich spiele in Zukunft NUR noch Swissranking Events. Das glaubt ihr nicht? Oke, war geflunkert. Aber das Turnier an sich war gut organisiert und hat ne spielbare Struktur. Rechts von mir hatte ich den ''ich kann dich soulreaden'' Typ, links von mir den "ich bin der Pokergott und spiele superlose" Expertplaya. Na toll, was für ne absolute Scheissposition, zumindest was mein Ipodloses Nervenkostüm anbelangte. Deshalb sass ich auch die ganze Zeit wie ein Autist am Tisch. Ich will euch verschonen mit langen, ''ich hatte K5o, habe vom BU mit 10bb geshipped und BB hat mit KQs gecallt und ich hab nicht abgeluckt'', Ausführungen. Aber ja, so bin ich, der beste Spieler am Tisch (so denkt ein Nerd!),aus dem unglaublich bedeutenden Swiss Ranking Event #11 gebusted. Was für ein Pech aber auch.
Nun gut, wenigstens konnts jetzt nach Hause gehen, hab ja nur vier Stunden meiner durchaus wertvollen Zeit vergeudet. Zuerst musste ich mich aber ins Auto zwängen, denn da hatten wir unsere zwei Meter langen (ja, es waren zwei) Matrazen produktgetreu reingestopft. Dafür gabs jetzt weniger Platz für meine Beine und meinen Kopf.
Puhh, geschafft! Daheim angekommen, ausgepackt, Mutter aufsversehen geweckt und siehe da:
meine Bettbegleiterin ist 10cm zu LANG. "Wie kann jemals was ZU LANG sein?", fragt man sich da als an Schwanzvergleiche gewöhnter Nerd. Das gibts tatsächlich. Instalifetilt. 0:30 Morgens, den ganzen Tag im Real Life unterwegs, alles einigermassen gut gegangen und dann DAS. Bis heute hab ich gar nicht gewusst, dass Real Life suckouts überhaupt existieren. Verdammte Matrazen!
Fazit; ich bin zwar gebusted, hab die falschen Latexmatrazen besorgt und bin ziemlich müde. Dafür hab ich das Real Life überlebt, ne Zukunftsentscheidung gefällt und zum Glück ne wirklich tolle Laptopunterlage gekauft. Hammer.
So, euch gl im Real life.
(Feedback erwünscht ;-))
Ich schreib hier nen kurzen, hoffentlich dezent lustigen Bericht über meinen Tag ;-). Also für alle die jetzt hier aufhören wollen, ihr hab mir ein verdammtes SUCKOUT verpasst! So, jetzt hab ichs euch gegeben. So teilen Nerds aus. ;-)
Gut, wo soll ich anfangen. Den Morgen hab ich mehr oder minder verpennt, da ich dringenst Schlaf nachholen musste. Mittags gings dann zum vereinbarten Termin, der meine Zukunft entscheiden sollte. Zum Berufsberater meines Vertrauens. Jajaja blablabla, Berufsberater sind eh alle scheisse. Denkste; meiner ist n'Waschechter Highroller Berufsberater. Genau, den kann ich mir, in Wirklichkeit berappens meine Eltern, nämlich leisten. So, 2:0 für mich. Beim Laufbahnberater angekommen gings los mit der Entscheidungsfindung. Und es kam was wirklich Grundsolides dabei raus; ich werde, achtung, jetzt kommts, BWL in Basel studieren. Was für Mut zur Entscheidungsfindung. Da kann ich sogar noch von Mama profitieren. Naja, ich bin damit zufrienden und freue mich schon aufs Studium ;-). So, jetzt hab ich aber ziemlich viel aus meinem Real Life Nerdkästchen geplaudert.
Aber ob ihrs glaubt oder nicht, es gibt sogar noch mehr als ne alles bestimmende Zukunftsentscheidung. Am selben Tag gab es noch eine Entscheidung, die meine Zukunft auf ihre ganz eigene Weise beeinflussen wird. Sie wird nämlich jede Nacht mit mir das Bett teilen. Genau, eine bequeme, langlebige und hochqualitative Matraze. Da mein Vater und ich, irgendwen muss man ja als Real life Noob im Schlepptau haben, noch ne Ewigkeit warten mussten bis unser Nerdevent anfängt, haben wir uns, zweckgerichtet wie wir sind, den Möbelauslagen im Ikea angenommen. Und siehe da, zwei sich wirklich gut anfühlende, mit Federkern gefüllte Schlafunterlagen.
Doch dass sollte noch nicht das Ende meiner Real life Erlebnisse sein, nein, ich hab mir sogar noch was Sinnvolles geleistet. Ich bin, vom monetären Standpunkt betrachtet, ne ziemlich Real life Nit. Aber heute hab ich mir neben ner Schnellimbisspizza und dem Anruf eines PartyPoker Mitarbeiters (wtf, wieso ruft der mich an?!), noch was richtig Grosses geleistet. Nämlich ne ultrabequeme Laptopunterlage für überall. Zweckentfremdet und sinnlos teuer, aber zweifellos aussergewöhnlich und von äusserst geringem Nutzen; siehe Bild http://www.ikea.com/ch/de/catalog/products/10086654
Gut, jetzt bin ich aber wirklich fertig mit meinem, zugegebenermassen zweifelhaft gehaltvollen, "Echtleben"-Geplapper. Es war nämlich schon 19:30, Zeit für den Turnierbeginn eines Swissranking Events in Pratteln. Ihr denkt das Swissranking ist nur was für die Genitalreinigung? Ich spiele in Zukunft NUR noch Swissranking Events. Das glaubt ihr nicht? Oke, war geflunkert. Aber das Turnier an sich war gut organisiert und hat ne spielbare Struktur. Rechts von mir hatte ich den ''ich kann dich soulreaden'' Typ, links von mir den "ich bin der Pokergott und spiele superlose" Expertplaya. Na toll, was für ne absolute Scheissposition, zumindest was mein Ipodloses Nervenkostüm anbelangte. Deshalb sass ich auch die ganze Zeit wie ein Autist am Tisch. Ich will euch verschonen mit langen, ''ich hatte K5o, habe vom BU mit 10bb geshipped und BB hat mit KQs gecallt und ich hab nicht abgeluckt'', Ausführungen. Aber ja, so bin ich, der beste Spieler am Tisch (so denkt ein Nerd!),aus dem unglaublich bedeutenden Swiss Ranking Event #11 gebusted. Was für ein Pech aber auch.
Nun gut, wenigstens konnts jetzt nach Hause gehen, hab ja nur vier Stunden meiner durchaus wertvollen Zeit vergeudet. Zuerst musste ich mich aber ins Auto zwängen, denn da hatten wir unsere zwei Meter langen (ja, es waren zwei) Matrazen produktgetreu reingestopft. Dafür gabs jetzt weniger Platz für meine Beine und meinen Kopf.
Puhh, geschafft! Daheim angekommen, ausgepackt, Mutter aufsversehen geweckt und siehe da:
meine Bettbegleiterin ist 10cm zu LANG. "Wie kann jemals was ZU LANG sein?", fragt man sich da als an Schwanzvergleiche gewöhnter Nerd. Das gibts tatsächlich. Instalifetilt. 0:30 Morgens, den ganzen Tag im Real Life unterwegs, alles einigermassen gut gegangen und dann DAS. Bis heute hab ich gar nicht gewusst, dass Real Life suckouts überhaupt existieren. Verdammte Matrazen!
Fazit; ich bin zwar gebusted, hab die falschen Latexmatrazen besorgt und bin ziemlich müde. Dafür hab ich das Real Life überlebt, ne Zukunftsentscheidung gefällt und zum Glück ne wirklich tolle Laptopunterlage gekauft. Hammer.
So, euch gl im Real life.
(Feedback erwünscht ;-))
Montag, 26. Januar 2009
Schwanzvergleich
Hola!
Dieses Thema schwirrt mir schon lange im Kopf herum und da jetzt 4:50 Montagmorgen ist, find ichs nen guten Zeitpunkt nen Blog über dieses Thema zu schreiben. Poker ist definitiv ein Macho Game. Mir fällt es selbst auf, wie arrogant alle Spieler sind, wie sie andere Spieler unterschätzen/geringschätzen. Dabei will ich mich selbst nicht ausnehmen. Das Spiel fördert geradezu eine gewisse Arroganz. Das wird auch in der Linguistik ganz deutlich, wer hat die grössten Balls? Ball till fall etc ;-). Klar muss man ein gesundes Selbstvertrauen haben. Aber Top Spieler zeichnet vor allem ihre enorme Selbstkritik und Selbstreflektion aus.
Dass vorwiegend Männer Poker spielen unterstütz meine These noch, wir Männer haben allgemein den Drang dazu uns zu beweisen, uns zu messen. Das wird auch beim Poker deutlich. Allerdings übertreiben es einige ganz verwegene Pokerspieler manchmal ziemlich mit ihrem Machogetue. Online sowie live, wobeis einem online egal sein kann. Live geht mir das Machogetue (das wohl oder übel dazugehört) gehörig auf den Sack. Da sitzen die obercoolen Supersharks (meist aus den oberen Regionen des Swiss Rankings) mit Baseballcap und spiegelnder Sonnenbrille + Ipod. Wobei ich für den Ipod Vertsändniss habe, dann müssen sie ihr eigenes Gequasel wenigstens nicht mitanhören. Ich weiss, wieso spiele ich dann überhaupt live? Tjoa, weil ich zum Teil einfach Lust drauf hab, npaar Chips zwischen den Fingern zu spüren. Mir ist bei meinem letzten Grand Casino Baden Besuch einfach die unglaublich (entschuldigt die harsche Ausdrucksweise) Einfalt der Spieler aufgefallen. Ich weiss, dadrüber sollte ich Jubeln. Aber wenn ich ein Suckout von nem Möchtegern Supermacho (der sowieso niemals denken würde, dass er was falsch machen könnte) tiltet mich dass nbissl ;-). Online hab ich damit keine Probleme.
Und dann das Gejammere. Wie gut man doch sei und das einem immer nur das Glück fehle. Und die ständigen Suckouts. MIMIMIMIMIMI. Live geht einem das einfach übelst auf die Nerven, da man nicht mal ausweichen kann. Wenn diese Pokerspieler sich nur 5 Minuten selbstkritisch betrachten würden, würden sie sehen, dass sie simply no clue haben vom Game. Schade, dass sie nicht online grinden.
Worauf ich eigentlich hinauswill; ich mag Pokerspieler nicht besonders. Es sind Machos, Weicheier, kurzfristigdenkende, durschnittlich begabte, adrenalinsüchtige möchtegern Playas. Und davon nehm ich mich nichtmal aus. Aber ich finde das eigentlich ziemlich armselig. Aber joa, das ist halt die Ambivalenz des Ganzen, ohne Idioten, keine Fische. Ohne Fische, kein Machogetue. Und Sharks sind die grössten Machos ;-).
Noch was; die die den Schwanzvergleich am wenigstens suchen, sind wohl die, die mit den grössten Winrates, da Schwanzvergleich zwangsläufig in marginal oder -ev Moves enden.
Good luck at the tables. Und würde mich über kritisches Feedback freuen.
Dieses Thema schwirrt mir schon lange im Kopf herum und da jetzt 4:50 Montagmorgen ist, find ichs nen guten Zeitpunkt nen Blog über dieses Thema zu schreiben. Poker ist definitiv ein Macho Game. Mir fällt es selbst auf, wie arrogant alle Spieler sind, wie sie andere Spieler unterschätzen/geringschätzen. Dabei will ich mich selbst nicht ausnehmen. Das Spiel fördert geradezu eine gewisse Arroganz. Das wird auch in der Linguistik ganz deutlich, wer hat die grössten Balls? Ball till fall etc ;-). Klar muss man ein gesundes Selbstvertrauen haben. Aber Top Spieler zeichnet vor allem ihre enorme Selbstkritik und Selbstreflektion aus.
Dass vorwiegend Männer Poker spielen unterstütz meine These noch, wir Männer haben allgemein den Drang dazu uns zu beweisen, uns zu messen. Das wird auch beim Poker deutlich. Allerdings übertreiben es einige ganz verwegene Pokerspieler manchmal ziemlich mit ihrem Machogetue. Online sowie live, wobeis einem online egal sein kann. Live geht mir das Machogetue (das wohl oder übel dazugehört) gehörig auf den Sack. Da sitzen die obercoolen Supersharks (meist aus den oberen Regionen des Swiss Rankings) mit Baseballcap und spiegelnder Sonnenbrille + Ipod. Wobei ich für den Ipod Vertsändniss habe, dann müssen sie ihr eigenes Gequasel wenigstens nicht mitanhören. Ich weiss, wieso spiele ich dann überhaupt live? Tjoa, weil ich zum Teil einfach Lust drauf hab, npaar Chips zwischen den Fingern zu spüren. Mir ist bei meinem letzten Grand Casino Baden Besuch einfach die unglaublich (entschuldigt die harsche Ausdrucksweise) Einfalt der Spieler aufgefallen. Ich weiss, dadrüber sollte ich Jubeln. Aber wenn ich ein Suckout von nem Möchtegern Supermacho (der sowieso niemals denken würde, dass er was falsch machen könnte) tiltet mich dass nbissl ;-). Online hab ich damit keine Probleme.
Und dann das Gejammere. Wie gut man doch sei und das einem immer nur das Glück fehle. Und die ständigen Suckouts. MIMIMIMIMIMI. Live geht einem das einfach übelst auf die Nerven, da man nicht mal ausweichen kann. Wenn diese Pokerspieler sich nur 5 Minuten selbstkritisch betrachten würden, würden sie sehen, dass sie simply no clue haben vom Game. Schade, dass sie nicht online grinden.
Worauf ich eigentlich hinauswill; ich mag Pokerspieler nicht besonders. Es sind Machos, Weicheier, kurzfristigdenkende, durschnittlich begabte, adrenalinsüchtige möchtegern Playas. Und davon nehm ich mich nichtmal aus. Aber ich finde das eigentlich ziemlich armselig. Aber joa, das ist halt die Ambivalenz des Ganzen, ohne Idioten, keine Fische. Ohne Fische, kein Machogetue. Und Sharks sind die grössten Machos ;-).
Noch was; die die den Schwanzvergleich am wenigstens suchen, sind wohl die, die mit den grössten Winrates, da Schwanzvergleich zwangsläufig in marginal oder -ev Moves enden.
Good luck at the tables. Und würde mich über kritisches Feedback freuen.
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